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mood: deprimiert, trostlos, einsam, nachdenklich

Gefühle 

Allmählich beginnt sich in mir etwas zu bewegen, was eigentlich ruhen müsste. Ein Dialog, ein einfaches Gespräch, soviel Gefühl, eine Atmosphäre, eine Spannung und alles steht auf dem Kopf. Ich habe mich ihm geöffnet, im Gegenzug dafür zeigte er mir eine andere Seite an ihm. Das hat mich verwirrt, hat mich aber auch nachdenklich gemacht, mich einerseits beruhigt, andererseits auch aufgewühlt.

Jetzt sitze ich hier und denke und zerbreche mir den Kopf, obwohl das alles nur auf eine rein emotionalen Ebene basiert, wahrscheinlich ohne große Hintergedanken. Wie kann es sein, dass ich einfach so von Gefühlen überrannt werde? War es dieser fein-gesponnene Faden, der uns in diesem Moment vereinte? Oder die sanften, beruhigenden Worte? Die neuen Züge an ihm?

Antworten gibt es darauf keine. Er selbst, vom Schicksal geschlagen, da er einem 16-jährigen unabsichtlich das Leben nahm, sonst immer positiv, freudestrahlend - fast schon zwangvoll gut gelaunt. Verheiratet, gesegnet mit einem kleinen Kind, gute 15 Jahre älter.

Er würde mich mögen. Nicht nur ich wäre zu gut für diese Welt. All das, liebe Worte, die mir das Herz aufgehen ließen und mich für einen Augenblick fesselten, sodass ich vergessen konnte. Und nun kann ich ihn nicht vergessen, obwohl es das Beste wäre. Für uns alle.

Verwirrung. Hoffentlich nicht allzu lang.

Irritierte Grüße,

eure Evi.

20.1.09 20:28

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